Fokusthema: Innovative Geschäftsmodelle

VOM IDEENCHAOS ZUR ECHTEN EINNAHMEQUELLE

Die Digitale Transformation wird vor allem durch drei Veränderungskräfte vorangetrieben: Verändertes Kundenverhalten, steigende regulatorische Anforderungen sowie neue Technologien. Zudem wird die Digitale Transformation auch von einem gesellschaftlichen Paradigmenwechsel hin zu mehr Individualisierung und Flexibilität befeuert.

Der Digitalisierungsdruck auf Unternehmen wächst

Diese Veränderungen erfordern von Unternehmen ein fundamentales Umdenken:

Marke → User Erlebnis
Produkt → Ecosystem
Besitztum → Nutzung
Beraten → Befähigen
Leistung → Wirkung
Technologie → Nutzen

Kreative und schnell agierende Marktakteure, die von Beginn an die Nutzung, den Service und das Kundenerlebnis in den Mittelpunkt ihrer Angebote stellen, setzen etablierten Unternehmen zu. Immer stärker nehmen sie ihnen mit ihren disruptiven Geschäftsideen Marktanteile weg.

„So haben zum Beispiel Banken über die letzten Jahre im Bereich Zahlungsverkehr deutlich an Bedeutung verloren“, erläutert Anton Taubenberger, Finanzexperte bei Q_PERIOR. „Neben bereits etablierten Marktteilnehmern, wie PayPal, existieren mittlerweile etliche neue Anbieter von – häufig mobilen – Zahlungssystemen, die die klassische Wertschöpfungskette der Banken bedrohen.“

Ein ähnliches Bild zeichnet sich auch in anderen Branchen wie zum Beispiel Touristik, Transport und Logistik ab. So leiden Reiseveranstalter und Transportunternehmer aktuell unter der Konkurrenz von App-basierten Börsen wie Airbnb, Uber oder Flixbus, die klassische Anbieter mit vergleichbar geringem Aufwand vom Markt zu verdrängen versuchen.

Mit eigenen Innovationen der Konkurrenz trotzen

Die veränderten Rahmenbedingungen und die steigende Konkurrenz durch neue, teils branchenfremde Wettbewerber zwingen Unternehmen, ihre bisherigen Geschäftsmodelle auf den Prüfstand zu stellen und in der digitalen Welt selbst neue Ertragsmöglichkeiten zu erschließen. Mit diesem Vorhaben rückt das Thema Innovationsmanagement für die Entscheidungsträger unmittelbar in den Fokus.

Die erste Herausforderung auf der Suche nach digitalen Innovationen und Geschäftsmodellen liegt dabei in der Ideengenerierung. Hier gibt es unterschiedliche Ansätze: Viele Konzerne suchen beispielsweise außerhalb der eigenen Organisation im Austausch mit Start-ups nach Anregungen. Im Rahmen sogenannter Accelerator- oder Incubator-Programme gehen Unternehmen einen Schulterschluss mit den vermeintlichen Konkurrenten ein. So startete etwa die Deutsche Telekom das Inkubator-Programm Hubraum und der Versicherer Allianz den Digital Accelerator. Andere Konzerne wie zum Beispiel EnBW, Airbus oder die Deutsche Bahn unterstützen hingegen das Start-up-Bootcamp Berlin.

Weitere Möglichkeiten der Ideenfindung bieten Kooperationen mit Universitäten und Hochschulen. Im Rahmen von Hochschulprojekten können Unternehmen wissenschaftlich validierte Trendanalysen zu Themen wie „Mobilität 2025“ durchführen. Die Vorteile liegen dabei auf der Hand: Unternehmen versetzen sich nicht nur in die Lage, konkrete Zukunftsszenarien zu entwickeln und somit die Bedürfnisse ihrer Kunden vorherzusehen, sondern profitieren auch von den innovativen Ideen der Studenten, den sogenannten Digital Natives.

Neben möglichen Kooperationen mit Start-ups sowie Hochschulen besteht natürlich auch die Option, die Kreativität der eigenen Mitarbeiter zu nutzen. Zahlreiche Großunternehmen bieten daher bereits heute kreativen Köpfen aus dem eigenen Unternehmen eine Spielwiese für Innovationen. Es gibt verschiedene Methoden wie „Design Thinking“ oder das einfache Kartenspiel „Game of Things“,  mit denen man mehr oder weniger spielerisch die bestehenden Denkmuster der Mitarbeiter durchbrechen und neue Ideen generieren kann. Gewähren die Unternehmen genügend Freiraum für Innovationen, kann dies durchaus fruchtbar sein.

Endlich Geld verdienen mit Innovationen

Entwerfen Unternehmen auf unterschiedlichen Wegen neue innovative Ideen, stehen sie vor der zweiten großen Herausforderung: Wie wird aus einer Innovation ein profitables Geschäftsmodell?

Q_PERIOR hat hierfür ein Modell von der Ideengewinnung über die Ausarbeitung eines Geschäftsmodells bis hin zur Umsetzung und Integration in die Linienorganisation entwickelt.

Mit den richtigen Innovationsprozessen zum lukrativen neuen Geschäftsmodell

Die Optionen zur Ideengenerierung sind sehr vielfältig. Die Herausforderung über den gesamten Prozess hinweg besteht darin, aus der Masse an Ideen konkrete Geschäftsmodelle abzuleiten und umzusetzen, die eventuell neue Erlöse erzielen. Diese Innovationsprozesse können jedoch nur dann zum Erfolg führen, wenn sie in einem Klima der absoluten Offenheit und „Angstfreiheit“ entstehen. Laut des aktuellen TrendINDEX 2016.1  des Think Tanks 2b AHEAD ist der größte „Innovationsverhinderer“ die Angst: Die Angst, Fehler zu machen, die Angst, sich auf Neuland zu begeben, die Angst vor dem unbekannten Ergebnis. In der Überwindung genau dieser Angst besteht die größte Herausforderung für einen erfolgreichen Wandel. Denn nur Unternehmen, die Fehler und Scheitern als mögliches Ergebnis zulassen, schaffen Raum für Ideen, die außerhalb der zuvor über Jahre hinweg erlebten Erfahrungswerte liegen. Ein solcher Geist ist die beste Basis, sich den neuen Themen zu stellen und innovative Geschäftsmodelle, die möglicherweise in naher Zukunft strategische Relevanz erreichen, zu entwickeln.

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10. Juli 2016|