Fokusthema: Modernisierung der Anwendungslandschaft

SCHNELL UND ZIELGERICHTET – SOFTWAREAUSWAHL MIT DEM Q_PERIOR QUICK ASSISTANT

Starre und teils Jahrzehnte alte Bestands- und Schaden/Leistungssysteme mit hohem Wartungsaufwand und niedriger Flexibilität gehören bei vielen Versicherern zum Status quo. Doch diese Systeme stoßen bei der Abbildung digitaler Geschäftsprozesse vermehrt an ihre Grenzen. So können beispielsweise neue technische Anforderungen, wenn überhaupt, nur mit einem enormen Entwicklungsaufwand umgesetzt werden.

Vor diesem Hintergrund entscheiden sich immer mehr Versicherer für die Ablösung ihrer alten Bestands- und Schaden/Leistungssysteme. Ist der Entschluss gefallen, stehen die Entscheider vor der Frage, welche moderne Bestandslösung aus einer Vielzahl von Anbietern für ihr Unternehmen die passende ist. Hierfür müssen objektive Kriterien geschaffen werden, um zu bewerten, welches System letzten Endes als Ziellösung in Frage kommt. Mit Hilfe einer dreistufigen Vorgehensweise kann die Entscheidung für das bestmögliche System binnen kurzer Zeit vorbereitet werden.

Schritt 1: Überblick über den aktuellen Anbietermarkt gewinnen

Die zur Verfügung stehenden Bestands- und Schaden/Leistungssysteme haben mittlerweile einen sehr hohen Abdeckungsgrad der Anforderungen von Versicherungsunternehmen erreicht. Daher empfiehlt es sich, neben der Option einer Eigenentwicklung (Make), auch die Einführung einer Standardsoftware (Buy) in Betracht zu ziehen. Angesicht eines breiten Anbietermarkts ist eine aktuelle Marktkenntnis bei der Auswahl eines neuen Systems unabdingbar. Dies stellt Versicherer vor große Herausforderungen, da sich der Markt rasend schnell verändert.

So unterstützt Sie Q_PERIOR bei Schritt 1:
In den vergangenen Jahren hat Q_PERIOR im Versicherungsmarkt eine Vielzahl von Auswahlprozessen für Bestands- und Schaden/Leistungssysteme begleitet. Unsere Berater verfügen daher über die erforderliche Expertise und Marktkenntnis, um Ihnen einen adäquaten Überblick über geeignete Anbieter für Ihr Vorhaben unterbreiten zu können.

Schritt 2: Anforderungskatalog schafft die wichtigste Grundlage zur Bewertung der Softwareanbieter

Versicherer müssen nicht nur den Anbietermarkt kennen, sondern auch ihre individuellen Anforderungen an das neue System. Um eine belastbare Entscheidung treffen zu können, ist eine klare Definition der eigenen Anforderungen erforderlich. Die fachlichen, nicht funktionalen und technischen Anforderungen an das neue Bestands- und Schaden/Leistungssystem sollten dafür strukturiert, präzise und prägnant in einem Anforderungskatalog dokumentiert werden. Da dieser Anforderungskatalog den Grundstein für die spätere Bewertung der Softwareanbieter und ihrer Lösungen bildet, sollte er unbedingt vollständig und vor allem interpretationsfrei erstellt sein. Zudem empfiehlt es sich in diesem Zuge bestehende Prozesse auf ihren Reifegrad hinsichtlich der Digitalisierung zu analysieren.

So unterstützt Sie Q_PERIOR bei Schritt 2:
Referenzmodelle für Versicherungen bieten die Möglichkeit, die eigenen Anforderungen mit den marktüblichen Prozessen und Voraussetzungen abzugleichen und fehlende Anforderungen nachträglich zu dokumentieren. Das Q_PERIOR Insurance Model bringt die Prozessarchitektur mit der Facharchitektur in Einklang und ist somit die ideale Grundlage für die lückenlose Bestimmung von Anforderungen an das künftige Bestands- und Schaden/Leistungssystem. Zudem greift Q_PERIOR auf einen Fundus von über 800 bewährten Anforderungen zurück, anhand dessen wir Ihre individuellen Wünsche abgleichen und schärfen können.

Schritt 3: Mit den richtigen Bewertungsmethoden Nachvollziehbarkeit und Transparenz schaffen

Nach dem Erfassen der Anforderungen müssen diese gewichtet, priorisiert und bewertet werden, um die finale Auswahlentscheidung zu treffen. Dieser Schritt erfordert ein hohes Maß an Genauigkeit, da zum Teil mehrere hundert Anforderungen an das neue Bestands- und Schaden/Leistungssystem enthalten sein können. Mit dem Einsatz der richtigen Methoden wird der Abdeckungsgrad der Anforderungen in mathematischen Modellen nachvollziehbar und transparent dargestellt. Im Anschluss besteht die Möglichkeit, die Anbieter mit den besten Bewertungen im Rahmen von Anbieterpräsentationen oder Proof of Concepts genauer zu evaluieren.

So unterstützt Sie Q_PERIOR bei Schritt 3:
Q_PERIOR bietet Versicherungskunden vorgefertigte Vorlagen, mit denen Anforderungen in kurzer Zeit in Themenblöcke strukturiert werden können. Diese Vorlagen bieten die Möglichkeit, sowohl die Themenblöcke als auch jede einzelne Anforderung mit unterschiedlicher Gewichtung zu versehen, die anschließend in eine mathematische Auswertung einfließt. Sollte darüber hinaus noch Bedarf bestehen, einzelne Anforderungen als absolut unverzichtbar zu werten, können diese als „must-have“ gekennzeichnet werden. Die Ergebnisauswertung zeigt schlussendlich die Anzahl der erfüllten respektive nicht erfüllten „must-have“ Anforderungen.

Mit den richtigen Hilfsmitteln zur passenden Bestandslösung

Auch wenn es zu Beginn eines Erneuerungsprojektes für Versicherer so wirken mag, als wäre ein Auswahlverfahren mit derart vielen Determinanten nicht zu beherrschen, kann mit der richtigen Methode und den passenden Hilfsmitteln die Komplexität signifikant reduziert werden. Q_PERIOR stellt beides zur Verfügung, sodass Versicherer schnell zu objektiv begründeten Entscheidungen gelangen und nicht Gefahr laufen, einem trügerischen Bauchgefühl zu folgen.

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Sie stehen vor der Herausforderung, das perfekte Bestands- und Schaden/Leistungssystem für Ihr Versicherungsunternehmen auszuwählen? Dann lesen Sie in diesem aktuellen Fachartikel, wie Sie am besten ans Ziel kommen.

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22. September 2017|