Führung 2020: Auswirkungen der Digitalisierung und Flexibilisierung auf das Personalwesen

Rund 160 Führungskräfte aus mehr als 40 Unternehmen trafen sich vergangene Woche im Haus der Bayerischen Wirtschaft in München zum „Cross-Company Zukunftsforum: Mensch + Organisation: Führung 2020 gestalten“. Fundierte Einblicke in tiefgreifende Veränderungen in der Arbeitswelt und Gesellschaft gewährten dabei Experten aus Wissenschaft und Wirtschaft, darunter Henrich Götz, Head of Human Resources bei Q_PERIOR.

Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand der Dialog über die Digitalisierung und Flexibilisierung im Personalwesen und die daraus resultierenden Führungsanforderungen. Wie werden sich diese Entwicklungen auf Organisationen, ihre Mitarbeiter und den Einzelnen auswirken? Was bewirken die zunehmende Dynamik dieser Veränderungen und der daraus entstehende Druck? Wie muss Führung im Jahr 2020 aussehen?

Attraktive Führungspositionen werden flexibel gestaltet

Konsens herrschte in Bezug auf die Anforderungen an Führungskräfte: Diese werden durch die gesellschaftlichen und technologischen Veränderungen in Zukunft weiter steigen. Gleichzeitig wird eine Führungsposition mit 60 Wochenstunden vor Ort im Büro für viele potenzielle Kandidaten immer unattraktiver. Henrich Götz von Q_PERIOR führte dabei aus, dass ein Führungsmodell, das all die mannigfaltigen Anforderungen an eine Führungskraft – nämlich Stratege, Kümmerer, fachlicher Experte, Kommunikator und vieles mehr gleichzeitig zu sein – an eine Person stellt, heute schon nicht mehr zeitgemäss ist. Zudem wird es aufgrund zunehmender Komplexität in der Zukunft schlicht unmöglich sein. „Hieraus resultiert zwingend ein Führungsverständnis, das der Komplexität der Realität gerecht wird und Führung teilbar macht“, so Götz.

Ein Modell für teilbare Führung ist das bei Q_PERIOR gelebte Modell des „Coaching & Leading“. Hierbei wird Führung gemäss zweier unterschiedlicher Führungskontexte auf mehrere Schultern verteilt. So erhält ein Mitarbeiter im Projektkontext eine „Coach“ genannte Führungskraft an die Seite gestellt, die für die Zielerreichung sowie die kurz- bis mittelfristige Kompetenzentwicklung im Projekt verantwortlich ist. Daneben nimmt der sogenannte „Lead“ die mittel- bis langfristige Kompetenzentwicklung des Mitarbeiters über ein bestimmtes Projekt hinaus in den Fokus und betreut den Mitarbeiter ganzheitlich.

„Durch die Teilung von Führung in „Coach“ und „Lead“ wird sichergestellt, dass Ziele hinsichtlich fachlichem Erfolg, Work-Life-Integration sowie der persönlichen Weiterentwicklung des Mitarbeiters ausgewogen gesetzt und besser erreicht werden, als in herkömmlichen eindimensionalen Führungsmodellen“, meinte Henrich Götz.

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27. November 2015|