Q_PERIOR @ Hackathon „MakeZurich“

Im Frühjahr fand der Hackathon „MakeZurich“ organisiert von der Stadt Zürich und dem The Things Network (TTN) im Impact Hub in Zürich statt. Ziel der Veranstaltung war es, mit Hilfe von Internet of Things (IoT) und Open Data unkonventionelle, innovative Ideen zu entwickeln, die zur Verbesserung der Lebensqualität in der Stadt Zürich beitragen sollen.

Umgeben von Pizzaschachteln, RedBull Dosen und Ingwer-Limetten-Säften entwickelten über 60 Teilnehmer in nur zwei Tagen 17 Lösungen für eine smartere Stadt Zürich. Zusammen mit Kollegen von der AXA und der SAP Schweiz haben sich vier Q_PERIOR Berater aus dem Bereich Technologie und Innovation dieser spannenden Herausforderung gestellt.

Kreativität hält die IoT-Community zusammen

The Things Network ist eine offene internationale IoT-Community, die sich um den Aufbau von IoT-Infrastrukturen und Open Data kümmert. Es gibt weltweit über 300 TTN-Ableger mit mehr als 8000 Mitgliedern, wobei die Schweiz neben den Niederlanden die größte Gemeinschaft bildet. Durch TTN soll das Potenzial des LoRaWAN-Netzes genutzt werden. LoRaWAN (Long Range Wide Area Network) ist ein bidirektionales LowPower-Netzwerkprotokoll, welches für IoT-Kommunikationen entwickelt wurde. Die Veranstalter stellten sieben mögliche Challenges vor, unter anderem zur Überwachung der städtischen Gärten, der nächtlichen Lärmberechnung, oder der Grundwassermessung. Das Q_PERIOR Team widmete sich der Bicycle Tracking Challenge. In dieser Challenge ging es darum, dem Sponsor EWZ eine Möglichkeit zu bieten, ihre Miet-Elektrofahrräder mittels einer mobilen Lösung zu tracken. Ausgestattet mit einer Hardware-Box und ein paar initialen Vorbereitungsmeetings und Prototypen, machten sich die Technologieexperten ans Werk.

IoT-Lösungen die begeistern

Nachdem sich das Team in die drei Bereiche Hardware, Datenempfang in der HCP und UI eingeteilt hat, ging es direkt los. Das E-Bike wurde mit einem Arduino ausgestattet, welches Daten wie beispielsweise GPS-Koordinaten vom Fahrrad via Gateway zum TTN sendet. Parallel baute das Team eine Lösung, um Nachrichten vom TTN in der HCP zu empfangen. Nach einigen Versuchen zeigte sich, dass es nicht so einfach ist, TTN und die IoT-Services von der HCP aneinanderkoppeln. Grund dafür sind die unterschiedlichen Message-Formate. Daher entwickelten die Beteiligten eine eigene Java-App auf der HCP, die die TTN-Nachrichten empfängt, dekodiert und die Daten entsprechend in der Cloud abspeichert. Auf der End-User-Seite wurden zwei UI5-Anwendungen entwickelt. Mit der Monitoring-App kann EWZ die Mietfahrräder verwalten sowie deren Standorte verfolgen. Durch das Geofancing bietet die App zudem die Möglichkeit, einen Alarm zu senden, sobald das Fahrrad seinen erlaubten Bereich, die Stadtgrenzen von Zürich, verlässt. Als Goodie hat das Technologie-Team noch eine weitere App für den Fahrradfahrer entwickelt, mit der verfügbare Fahrräder auf einer Karte angezeigt und zugleich reserviert werden können.

Der Kreativität waren keine Grenzen gesetzt – der Zeit leider schon. So konnten am Ende leider nicht alle Ideen, wie etwa das automatische Abschalten des Motors bei Diebstahl, realisiert werden. Dennoch konnten das Q_PERIOR-Team EWZ mit den präsentierten Lösungen begeistern.

Das persönliche Fazit der Q_PERIOR „Hacker“

Der Hackathon war eine spannende, lehrreiche und freudige Erfahrung jenseits des Berateralltags, die wir Q_PERIOR intern teilen werden. Und getreu der Philosophie „sharing is caring“ wurde der Hackathon anstatt mit einer Siegerehrung mit einem gemütlichen Apéro und ein paar Bierchen beendet.

Ganz im Sinne der Open Data Community sollte jedes Projekt seine Ergebnisse, Source Codes und Daten offen zur Verfügung stellen. Die Ergebnisse aller Challenges können daher auf der Website von MakeZurich eingesehen werden.

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1. März 2017|