Regulatorik – Der Weg österreichischer Banken von Abacus/GMP nach Abacus360 führt über SAP FSDP

Die Aufsicht der Banken ist einer stetigen Veränderung unterworfen: bestehende aufsichtsrechtliche Regelungen werden fortwährend modernisiert beziehungsweise werden immer wieder neue Regelungen eingeführt. Beispiele hierfür sind BCBS#239 oder AnaCredit. Um für diese kontinuierlichen Herausforderungen gewappnet zu sein, ist es für Banken unabdingbar, ihren Finanz- und regulatorischen Datenhaushalt auf eine moderne technische Plattform zu heben.

Hierfür hat SAP die SAP Financial Services Data Platform (SAP FSDP) zusammen mit einem Datenmodell für Finanztransaktionen, dem SAP Financial Services Data Model (SAP FSDM), entwickelt. Durch die zugrundeliegende SAP-HANA-Datenbank ist nicht nur eine redundanzfreie Datenhaltung möglich, sondern auch ein einheitlicher Zugriff für Finanz-, Controlling-, Risiko- und Meldewesenabteilungen gewährleistet. So können diese schnell auf neue gesetzliche Anforderungen reagieren und mit geringem Aufwand die notwendigen Meldungen erstellen.

Finanz- und regulatorische Daten aus einem gemeinsamen Datenhaushalt

Für die Erstellung von Meldungen wird aktuell in vielen Meldewesenabteilungen der Banken in Deutschland Abacus/DaVinci und in Österreich Abacus/GMP verwendet. Derzeit nutzen sie dafür ihr eigenes Datenmodell, die Daten müssen aus den Vorsystemen gesammelt und für Abacus aufbereitet werden.  Für die deutsche Regulatorik hat Bearingpoint im letzten Jahr den Weg von Abacus/DaVinci auf Abacus360 veröffentlicht und treibt die Entwicklung der Lösung stetig voran. Als erste Anwendung ist AnaCredit auf Abacus360 verfügbar. Abacus360 basiert auf der technologischen SAP-HANA2-Plattform und nutzt das gemeinsame Datenmodell der SAP FSDM. Damit ist es nun erstmals möglich, dass Finanz- und regulatorische Daten aus einem gemeinsamen Datenhaushalt versorgt werden. So entfallen zum Beispiel lästige Abstimmarbeiten unter den Finanz- und regulatorischen Daten sowie das redundante Vorhalten von Daten.

Mit SAP FSDP zu Abacus360

Österreichische Banken stehen bei diesem Thema derzeit einer anderen Ausgangslage gegenüber. Da Abacus360 erst schrittweise als Lösung für den DACH-Raum ausgebaut wird und die speziellen regulatorischen Anforderungen des österreichischen Marktes sukzessive folgen werden, müssen österreichische Banken bei der Umsetzung einen anderen Weg gehen als ihre deutschen Vertreter. In Österreich kommen demnach für die Einführung von Abacus360 unterschiedliche Wege in Frage. Eine Möglichkeit ist die Einführung der SAP FSDP, um ein einheitliches Datenmodell für Finanzen und Regulatorik aufzubauen. Auf diese Weise kann der aufwendigste Teil der Umsetzung bereits erfolgen, sodass die regulatorischen Analyzer nach Erscheinen sukzessive aufgesetzt werden können.

Q_PERIOR unterstützt Unternehmen im Aufbau des einheitlichen Datenhaushaltes für die SAP FSDP. Des Weiteren bieten wir Unterstützung in der Analyse von Meldedaten. Als Beispiel ist das Analysemodul Ana@Hana zu nennen, mit denen AnaCredit-Daten analysiert und für die Meldung vorbereitet werden können.

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In unserem Fachbeitrag bei GI Geldinstitute erfahren Sie mehr zum Thema SAP FSDP als State-of-the-Art Datenmanagement im Banking.
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9. Mai 2018|