Success Story: Kompetenznetzwerke

Kompetenznetzwerke: Agile Netzwerkstruktur als Antrieb für Innovation bei Audi

Jedes Kompetenznetzwerk hat eine eigene Community innerhalb der Social Collaboration Tools der Audi AG und wird von einem Netzwerkleiter angeleitet. Er ist für einen regelmäßigen Dialog im Netzwerk über die Community verantwortlich und moderiert die physischen Netzwerktreffen. Bei diesen Zusammenkünften gilt es, die verschiedenen Wissensträger und Interessierte zusammenzubringen, Synergieeffekte zu nutzen und die vorhandenen Kompetenzen weiter auszubauen. Die Kompetenznetzwerke tauschen sich ebenfalls einmal im Monat untereinander aus, teilen dabei ihre Erfahrungen und präsentieren ihre Vorgehensweisen, um die Lernkurve effektiv zu beschleunigen. Des Weiteren wurden verschiedene Plattformen zum Austausch, Wissenstransfer und Benchlearning aufgesetzt. Bei der Initiierung neuer innovativer Projekte wurde beispielsweise anhand von Design Thinking unterstützt.

Q_PERIOR begleitete das Projekt nach der Initiierung erster Netzwerke bei der Verankerung in die Organisation und beim Start neuer Kompetenznetzwerke. Mit verschiedenen agilen Methoden unterstützte Q_PERIOR beim Aufbau der Netzwerke sowie bei der Gestaltung der Netzwerkidentität. Des Weiteren spielte das Thema Change Management eine große Rolle bei der Einführung dieser neuen Zusammenarbeitsform. Ein großer Fokus liegt auf der unternehmensweiten Kommunikation – Transparenz und das Commitment des Top Managements waren dabei entscheidend.

Wie die Kompetenznetzwerke funktionieren?

Unternehmen benötigen neue interne Strukturen, um schnell auf die sich verändernden Marktbedingungen und die rapiden technologischen Entwicklungen reagieren zu können. Trotz der Komplexität und Größe des Unternehmens AUDI müssen immer kürzer werdende Innovationszyklen gelingen. Aus diesem Grund hat die zentrale IT der Audi AG ihre Prozesse und Strukturen einer Transformation unterzogen, um IT-Kompetenzen zu bündeln und die Innovationskraft zu stärken.
Zum Auf- und Ausbau von Wissen und Kompetenzen für Zukunftstechnologien und -methoden wurde in der IT, neben der bestehenden hierarchischen Struktur, eine sekundäre agile Organisationsstruktur in Form von Kompetenznetzwerken aufgebaut.
Das strategische Ziel der agilen Netzwerkorganisationsstruktur: eine stärkere Vernetzung innerhalb der IT und mit den Fachbereichen, um die Potenziale neuer IT-Technologien schnell in die Unternehmensprozesse und Produkte zu integrieren sowie neue Produkte und Projekte zu initiieren.

Weitere Success Stories

Was hat unser Kunde dadurch erreicht?

  • Nachhaltige Verankerung der Netzwerke in der Organisation

  • Erfolgreich durchgeführte Audi-weite Roadshow zum Wissenstransfer mit Messeständen und interaktiven Breakout Sessions

  • Erfolgreicher Netzwerkaufbau & Identitätsbildung der Netzwerke

  • Etablierung eines Vorgehens zur Vermittlung von Ansprechpartnern für Innovationsthemen

  • Einführung von regelmäßigen Benchlearning-Formaten zwischen den Netzwerkleitern und dem Management bei Audi

„Mit den Kompetenznetzwerken haben wir ein agiles zweites Betriebssystem in der Organisation aufgebaut über Hierarchien und Bereichsgrenzen hinaus. Die agilen Strukturen fördern den Auf- und Ausbau von Technologie- und Methodenkompetenzen und dienen als Antrieb für noch mehr Innovation.“

Silvio Buschbeck, Koordinator der Kompetenznetzwerke, Audi AG

Unser Vorgehen

  • Agile Projektplanung und -steuerung

  • Change-Management-Begleitung für die Einführung einer Netzwerkstruktur

  • Beratung/ Coaching in agilen Methoden

  • Nutzung von modernen Tools und Methoden (z.B. Social Collaboration Tools für hybride Zusammenarbeitsmodelle; physisch & virtuell)

  • Betreuung der Online-Auftritte

  • Geschäftsbereichs- und standort-übergreifende Zusammenarbeit basierend auf Stakeholder-Analyse

  • Design-Thinking-Ansätze zur Innovationsentwicklung

  • Planung und Durchführung übergreifender Veranstaltungen zum Wissenstransfer

  • Unterstützung bei der Umsetzung innovativer Projektideen, z.B. Smarter Besprechungsraum, Internet of Things-Prototyp

Erfolgsfaktoren des Projekts:

Top Management als aktiver Treiber

Integrationsarbeit im Management

Freiwillige Mitarbeit und interdisziplinärer Kompetenzaufbau

Zusammenarbeit und Kommunikation über Social Collaboration Tools

Selbstverantwortliche Gestaltung der Themen sowie eigenes Gestaltungsbudget

Begleitung durch Organisationsentwickler, Change Manager und agile Coaches

WIR SIND FÜR SIE DA!

Mit Q_PERIOR steht Ihnen ein starker Partner zur Seite.
Wir freuen uns auf Ihre Herausforderung!

3. Dezember 2018|